Medienpreis geht an Redaktion des Mindener Tageblatts

Benjamin Piel und Monika Jäger (beide Mitte), Preisträger des "MedienSpiegel" 2020, mit dem FPS-Vorsitzenden Prof. Dr. Dr. Matthias Rath und den Jury-Mitgliedern Dr. Nina Köberer, Anton Sahlender und Dr. Ingrid Stapf

Die Auszeichnung “MedienSpiegel” des Vereins zur Förderung der publizistischen Selbstkontrolle e.V. (FPS) wird 2020 verliehen für das Projekt “100 Jahre Mindener Tageblatt”. Lokalchefin Monika Jäger und Chefredakteur Benjamin Piel nahmen den Preis im Namen der gesamten Redaktion entgegen.

Der auszuzeichnende Beitrag bietet einen Einblick in die konkrete Praxis publizistischer Selbstkontrolle – und stellt damit auch ein Beispiel für professionelle Verantwortungsübernahme dar. “Medienschaffende müssen selbst Qualitätsstandards sichern und ihr Publikum dafür sensibilisieren. Diese kritische Funktion in eigener Sache ist eine besondere Leistung, die der Verein zur Förderung der publizistischen Selbstkontrolle durch den ‘MedienSpiegel’ jedes Jahr auszeichnet”, so der FPS-Vorsitzende Prof. Dr. Dr. Matthias Rath in seiner Laudatio.

“Mit dem Projekt ’100 Jahre MT’ des Mindener Tageblatts geht es der Redaktion nicht um wohlfeile PR, sondern um Transparenz der redaktionellen Arbeit. Dabei werden auch journalistische Grenzfälle und medienethische Herausforderungen nicht ausgespart. Den Leserinnen und Lesern wird ein seltener Blick hinter die Kulissen einer Lokalzeitung ermöglicht, verschiedene Ebenen des Lokaljournalismus werden transparent und Problemlagen treten deutlich zutage. Und auch eigene Fehler werden auf ungewöhnlich offene Weise thematisiert”, so die Begründung der Jury.

Mitglieder der Jury sind Janina Kalle (Journalistin), Anton Sahlender (Sprecher der Vereinigung der Medien-Ombudsleute in Deutschland) sowie die Medienethikerinnen Dr. Nina Köberer und Dr. Ingrid Stapf.

Der Preis “MedienSpiegel” ist eine Initiative des Vereins zur Förderung der Publizistischen Selbstkontrolle e.V. mit dem Ziel, die mediale Transparenz publizistischer Selbstkontrolle zu erhöhen und zugleich die öffentliche Wahrnehmung zu stärken. Über den „MedienSpiegel“ soll positive Aufmerksamkeit für Medienschaffende, Redaktionen oder Medienhäuser sowie zivilgesellschaftliche Initiativen erzeugt werden, die diese Selbstkontrolle verwirklichen. Ausgezeichnet werden konkrete Produkte, Initiativen und Projekte, die in vorbildlicher Weise die besondere öffentliche Aufgabe der Medien thematisieren, Abweichungen davon kritisieren oder besondere Potenziale im Bereich Best Practice ins öffentliche Bewusstsein rücken.

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