PR-Ethik-Rat präsentiert Leitfaden zu Content Marketing

Seit zehn Jahren fungiert der PR-Ethik-Rat als Kontrollorgan der österreichischen PR-Branche. Nun wurde der österreichweit erste Leitfaden zu Content Marketing und ein überarbeiteter Online-Kodex präsentiert.

Ist ein Kundenmagazin ohne Nennung des dahinterstehenden Unternehmens ein redaktionelles Medium oder bezahlte Werbung? Die Antwort auf solche Fragen soll künftig der Leitfaden zur Entwicklung von Content-Marketing-Produkten des PR-Ethik-Rats bieten. Medienkonsumentinnen und -konsumenten sollen damit besser zwischen redaktionellen und werblichen Inhalten in Print-, Online- und AV-Medien unterscheiden können. „Content Marketing nutzt Mittel des Journalismus, um kommerzielle Ziele zu erreichen. Problematisch daran ist, dass MedienkonsumentInnen die kommerzielle Absicht des Absenders von Content Marketing oft nicht erkennen können“, sagt Sabine Einwiller, Vorsitzende des PR-Ethik-Rats und Professorin an der Universität Wien. Weiters müsse erkennbar sein, wer der Auftraggeber ist. Der Leitfaden soll zudem betroffenen Branchen eine Orientierungshilfe für den ethisch korrekten Umgang mit Content Marketing zur Verfügung stellen.

Der neue Online-Kodex stellt gleichzeitig die Absendertransparenz in den Vordergrund. Social Media-Kooperationen müssen demnach präzisen Vorgaben folgen. So wurde der Kodex um zusätzliche Merkmale hinsichtlich der Kennzeichnung von bezahlten Inhalten in Online-Beiträgen und präzise Vorgaben betreffend gefälschter Postings und Profile ergänzt.

Die vollständige Pressemeldung sowie der gesamte Online-Kodex und der Leitfaden zu Content Marketing sind unter www.prethikrat.at abrufbar.

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