Pressekodex goes online

Der Deutsche Presserat rüstet sich für das digitale Zeitalter — und hat deswegen damit begonnen, den Pressekodex mit Blick auf online-spezifische Darstellungsformen und Begrifflichkeiten zu überarbeiten. Dafür wurde eine Arbeitsgruppe mit Online-Experten eingesetzt, an deren Diskussionen sich auch der Verein zur Förderung der publizistischen Selbstkontrolle (FPS) beratend beteiligt. Bislang wurde der Pressekodex, der ursprünglich für die Print-Berichterstattung entwickelt wurde, eins zu eins auf Veröffentlichungen angewandt, die online erscheinen.

Auf der Jahrespressekonferenz des Presserats in Berlin zog Sprecherin Ursula Ernst eine erste Zwischenbilanz: „Bei der grundsätzlichen Bewertung machen wir keinen Unterschied, ob ein journalistischer Beitrag print oder online veröffentlicht wird. Aber die Zunahme von Beschwerden, unter anderem zu Leserkommentaren und Online-Archiven, zeigt, dass wir die Publizistischen Grundsätze an einigen Stellen ergänzen sollten, um den digitalen Veröffentlichungsformen besser gerecht zu werden.“

Weitere Trends in der Beschwerdearbeit fasst der Presserat in einer Mitteilung auf seiner vollständig erneuerten Webseite zusammen. Dort findet sich auch ein ausführlicher Jahresbericht mit zahlreichen Statistiken zu den Entscheidungen in den Beschwerdeausschüssen im Jahr 2013.

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