PR-Branche: 74 Prozent erkennen ethische Probleme

Tiefe Spuren im Bewusstsein der österreichischen PR-Branche sowie der Gesamtbevölkerung hat offenbar die anhaltende Berichterstattung über Korruptionsskandale und die Verstrickung von Politikern, Unternehmen, PR-Beratern und Medien hinterlassen. Dies zeigen zwei aktuelle Online-Umfragen, die vom Institut meinungsraum.at im Auftrag des Österreichischen Ethik-Rats für Public Relations bei 157 PR-Leuten und 500 Konsumenten durchgeführt wurden. So sagen knapp drei Viertel der befragten PR-Leute, dass ihre Branche ein ethisches Problem hat, wobei drei Viertel jener, die diese Einschätzung teilen, einen verstärkten öffentlichen Diskurs über PR-Ethik befürworten. In der Gesamtbevölkerung wiederum zeigt sich ein bedenklicher Vertrauensverlust in die Medienberichterstattung: Nur noch ein Drittel der Befragten hält Medienberichte für grundsätzlich glaubwürdig. Fast die Hälfte glaubt, dass viele Berichte von Politik oder Unternehmen gekauft sind, und für mehr als die Hälfte hat sich die Glaubwürdigkeit in letzter Zeit stark verschlechtert.

Weitere Ergebnisse aus den Befragungen fasst eine aktuelle Presseaussendung des Österreichischen PR-Ethik-Rates zusammen. Eine ausführliche Präsentation zur Studie findet sich hier!

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