Studie: Medien zwischen Ökonomie und Qualität

Kann Medienethik einen nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung des Mediensystems erbringen oder staatliche Regulierung sogar ersetzen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Buches “Medien zwischen Ökonomie und Qualität” von Mike Friedrichsen und Martin Gertler, das nun im Nomos-Verlag erschienen ist. Aus dem Klappentext:

Medienunternehmen handeln als Akteure im Medienmarkt nach ökonomischen Kriterien. Publizistische Erwartungen richten sich demnach an Produkte kommerziell agierender Unternehmen. Die ökonomischen Erwartungen der Medienunternehmen kollidieren immer wieder mit den publizistischen Erwartungen. Das Spannungsfeld zwischen ökonomischen Zwängen und der Qualitätssicherung im Journalismus wirkt sich schließlich auf die Qualität der Informationsleistung und die Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit als Voraussetzung der wirtschaftlichen Existenz auf dem Medienmarkt aus. Die Ethik fungiert letztlich als Reflexionskompetenz, die als Verfahren zur Synchronisation zwischen normativen Ansprüchen und praktischen Sachzwängen dient. Daher werden in diesem Buch die medienethischen Steuerungsmöglichkeiten im Kontext der medienökonomischen Handlungsebenen analysiert, um letztlich eine Bewertung vorzunehmen, ob Medienethik einen sinnvollen Beitrag zur Verbesserung des Mediensystems erbringen kann.

Weitere Informationen zum Buch sind auf der Verlags-Homepage erhältlich. Dort gibt es auch eine Leseprobe.

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