Presserat: Beschwerden rückläufig

Das Jahr 2010 war für den Deutschen Presserat in Bezug auf die Anzahl der Beschwerden ein Rekordjahr. Wie der Sprecher des Presserats, Bernd Hilder, und Geschäftsführer Lutz Tillmanns auf der heutigen Jahrespressekonferenz in Berlin mitteilten, wandten sich 2010 insgesamt 1.661 Menschen mit ihren Beschwerden an den Presserat. Dabei gab es allein knapp 200 Beschwerden zum Titanic-Titelblatt vom April 2010 und über 240 Beschwerden zum Loveparade-Unglück im Juli 2010. Im laufenden Jahr 2011 gab es bislang keine Vielfach-Beschwerden. Die Zahl der Beschwerden wird 2011 daher im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich rückläufig sein. Zu den Vorfällen in Norwegen erreichten den Presserat insgesamt 16 Beschwerden. Hier wurden eine nicht-öffentliche Rüge, eine Missbilligung und zwei Hinweise ausgesprochen. Insgesamt sieben Beschwerden zum Massaker in Norwegen und zu dem Anschlag in Oslo wurden als unbegründet angesehen.

2010 wurden folgende Maßnahmen von den drei Beschwerdeausschüssen des Presserats ausgesprochen:

Weitere Themen der diesjährigen Jahrespressekonferenz waren u.a. das Pressefreiheitsgesetz und die jüngste Jahrestagung der Alliance of Independent Press Councils of Europe (AIPCE) in Moskau. Nähere Informationen dazu finden sich in einer Pressemitteilung.

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